Würzhaus Restaurant Nürnberg

Die Liebe zur Rübe – Spectrum Artikel

SPECTRUM_51_InternetIn der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „spectrum“ der Deutschen Leasing wird Diana von Lena Birkenfeld interviewt und es geht wie schon der Titel verrät rund ums Thema Rübe. Den vollständigen Artikel finden Sie hier: SPECTRUM 51 Artikel

Ein Auszug aus dem Heft:

Die Liebe zur Rübe

Diana Burkel ist Köchin mit eigenem Restaurant in Nürnberg und regelmäßigen Auftritten in der Fernsehsendung „Wir in Bayern“ im Bayerischen Rundfunk. Am liebsten kocht sie Gerichte aus der Region. Rüben haben dabei auf ihrem Einkaufszettel einen Stammplatz, „weil sie so herrlich vielseitig sind“. Lena Birkenfeld sprach mit Burkel über ein unterschätztes Gemüse.

Wenn Sie als Köchin das Wort „Rübe“ hören, was fällt Ihnen spontan dazu ein?

Ganz klar: Ich denke an die kalte Jahreszeit – also die Zeit von Herbst bis Ostern. Und dann fällt mir ein, dass die Rübe ein bemerkenswertes Gemüse ist. Denn von der Zuckerrübe, die, wie der Name schon sagt, zuckersüß ist, bis hin zum scharfen Rettich wird das ganze Spektrum an Geschmacksmöglichkeiten angesprochen.

Ein Rettich ist also für Sie eine Sorte Rübe?

Welches Gemüse gehört noch zur Rübenfamilie? Eine ganze Menge, zum Beispiel Petersilienwurzeln, Pastinaken und natürlich die Karotte. Dann gibt es die Beten, also Rote Bete, Weiße Bete oder die Ringelbete. Die ersten Mairübchen zähle ich auch dazu und natürlich den Kugelrettich, den klassischen und den schwarzen Rettich. Radieschen sind für mich auch Rüben.Oder Eiszapfen und Kerbelwurzeln. „Rübe“ ist also ein ziemlich breites Feld.

Sind Rüben ein heimisches Gemüse?

Meines Erachtens gab es Rüben schon immer in unserer Region. Sie waren lange Zeit ein wichtiges Nahrungsmittel für alle Bevölkerungsschichten, eben weil sie auf dem heimischen Acker wuchsen. Doch irgendwann war die Rübe einfach „out“. Natürlich kenne ich aus meiner Kindheit Rote Bete, Karotten, Sellerie oder Rettich. Aber Steck- und Zuckerrüben oder Pastinaken kannte ich nicht, obwohl meine Mutter eine hervorragende Köchin ist.

Auch kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich während meiner Lehrzeit oder die ersten Jahre als Köchin eine Rübe in der Hand gehalten habe. Dann, vor ungefähr 15 Jahren, habe ich das erste Mal eine Steckrübe in einer Küche verarbeitet – und meine Liebe für dieses Gemüse entdeckt.

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